IT-Sicherheitsrisiken entstehen häufig im eigenen Unternehmen
Cyberangriffe zählen weiterhin zu den größten Risiken für deutsche Unternehmen. Allerdings sind viele Schwachstellen hausgemacht. Laut einer YouGov-Studie im Auftrag von 1&1 Versatel, für die 533 Entscheidungsträger befragt wurden, rücken neben technischen Bedrohungen zunehmend interne Faktoren in den Fokus. Besonders Social Engineering gewinnt an Bedeutung. Gleichzeitig offenbaren strukturelle Defizite erhebliche Sicherheitslücken – so nennen 18 Prozent fehlende Redundanz und Backups als Schwachstelle, und rund ein Drittel verfügt noch immer über keine klare Sicherheitsstrategie, trotz bereits getätigter oder geplanter Investitionen.
Neben klassischen Angriffen wie DDoS und Malware, die weiterhin das Risikobewusstsein prägen, wird der „Faktor Mensch“ zunehmend als kritischer Punkt erkannt. Neben Personalschulungen sind vor allem robuste Infrastrukturen entscheidend. Resiliente Netze, redundante Anbindungen und durchdachte Backup-Strategien gelten als zentrale Voraussetzungen, um Unternehmen langfristig gegen Ausfälle und Angriffe abzusichern.