von Anja Mertelsmann

Studie „Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland“

Seit zwei Jahren bestimmt die Corona-Pandemie Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland. Neue IW-Berechnungen zeigen, dass die Deutschen in dieser Zeit rund 300 Milliarden Euro weniger ausgegeben haben als in einer Welt ohne Corona. Das entspricht etwa 3.600 Euro pro Kopf. Preisbereinigt lagen damit die Konsumausgaben aller privater Haushalte um mehr als acht Prozent unter dem Konsumniveau von 2020 und 2021 ohne Corona-Einbrüche. Hauptursache sind einerseits eingeschränkte Einkaufs- und Freizeitangebote sowie andererseits die höhere Inflation. Den hohen Konsumausfällen stehen jedoch deutlich höhere Einsparungen gegenüber: In den beiden Corona-Jahren übertraf das private Sparen den vorherigen Durchschnittswert um jeweils rund 100 Milliarden Euro – die Sparquote der privaten Haushalte sprang in den Jahren 2020 und 2021 von elf auf durchschnittlich 15,5 Prozent.

Die Studie können Sie unter www.iwkoeln.de > Studien herunterladen.

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