von Anja Mertelsmann

Geplante Beschlüsse für den Corona-Gipfel am 2. Dezember

  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: In der Beschlussvorlage zur Ministerpräsidentenkonferenz geht es unter anderem um Einschränkung von Kontakten für Ungeimpfte. Wenn Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, an privaten Treffen teilnehmen, soll das auf den eigenen Haushalt plus höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts beschränkt werden. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen.
  • 2G-Regel: Sie soll auf den Einzelhandel ausgeweitet werden - Zugang hätten unabhängig von der Inzidenz nur Geimpfte und Genesene. Ausgenommen werden sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie etwa Supermärkte und Drogerien. Auch in Restaurants, Kinos oder Theatern soll generell 2G gelten - optional sogar 2G plus, womit zusätzlich ein tagesaktueller Schnelltest nötig wäre.
  • Clubs und Bars: Für die Schließung von Clubs und Bars sollen einheitliche Regeln beschlossen werden. Es ist geplant, dass sie ab einer Inzidenz von über 350 schließen müssen.
  • Obergrenze für Großveranstaltungen: Bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen im Stadion soll es deutliche Einschränkungen geben. Im Gespräch sind Obergrenzen für Zuschauer, die drinnen bei 5000 und draußen bei 10.000 Personen liegen könnten.
  • Wer darf impfen?: Um die Impfquote schneller zu erhöhen, soll zudem der Kreis derjenigen, die impfen dürfen, deutlich ausgeweitet werden. Künftig sollen auch  Apothekerinnen und Apotheker sowie Zahnärzte impfen dürfen.

Wir werden weiter über die Beschlüsse und die Umsetzung in den Ländern berichten.  

Bild: Michael Piesbergen auf Pixabay

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