von Anja Mertelsmann

Was tun, wenn ein Mitarbeiter mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert ist?

Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen stellen Sie sich sicher oft die Frage, was von Ihnen erwartet wird, wenn der Fall der Fälle eintritt.

 

Sicher haben Sie bereits einen betrieblichen Pandemieplan ausgearbeitet und die Abläufe strukturiert aufgearbeitet. 

Bei einem Ausbruch im Unternehmen stellen sich aber weitere Fragen, wobei zu unterscheiden ist, ob sich der Infektionsverdacht bei ihnen im Unternehmen herausstellt, indem sich Ihr Mitarbeiter bei Ihnen meldet oder ob Sie direkt vom für den Mitarbeiter zuständigen Gesundheitsamt benachrichtigt werden. 

Im ersten Fall sollten Sie gegebenenfalls selbst das Gesundheitsamt kontaktieren, wenn Sie mit einem sich ausweitenden Infektionsgeschehen im Betrieb rechnen. Parallel dazu greift umgehend ihr eigener Pandemieplan, in dem Sie geregelt haben werden, wie Kontakte informiert und minimiert werden können, wobei Freizeitausgleich und Home Office, aber auch Testungen eine Rolle spielen können. 

Wenn das Gesundheitsamt an Sie herantritt, wird es Sie informieren und mit Ihnen einen Maßnahmenkatalog abstimmen. Dafür ist dann das Gesundheitsamt  am Betriebssitz zuständig. Sie sind verpflichtet, den Anordnungen nachzukommen. 

Wir stellen Ihnen unten ein Schaublatt zum Download zur Verfügung. Für unsere Mitgliedsunternehmen haben wir ein Merkblatt in den LogIn-Bereich unter "Handreichungen in der Pandemie" und dort unter "Arbeitsschutzstandart - Infektionsgeschehen - Umgang im Betrieb" hochgeladen. 

Bild: Klaus Hausmann auf Pixabay

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